Nachdem die Open-Beta einige Startschwierigkeiten hatte habe ich es doch noch geschafft das Spiel ein wenig zu testen. Spielen durfte man von der Charaktererstellung, in der schon alle Klassen verfügbar waren, bis zum ersten großen Boss des Spiels.

Charaktererstellung:

Der Hexendoktor ist meiner Meinung nach die coolste und witzigste Klasse die Diablo zu bieten hat, jedoch habe ich mich für eine Magierfrau entschieden, da dort die special Effects der Skills meistens am Besten und Mächtigsten aussehen.

Was mir sehr gut gefallen hat war die kleine Skillvorschau auf der rechten Seite, die einem zeigt wie einige der Spells des Helden aussehen werden und eben die klassischen Informationen zum Attributstyp (Intelligenz, Stärke,…)

Gameplay und Interface:

Da ich die vorherigen Diablo-Teile nicht gespielt habe war ich etwas verwundert als ich feststellen musste, dass die Kamera nicht gedreht und nicht weiter zum Helden hin und wegzoomen kann. Das gehört für mich nämlich mittlerweile dazu, denn ich will die epischen Rüstungen von meinem Held auch mal genauer betrachten können.
Spielerisch war die Beta noch nicht wirklich eine Herausforderung, aber ich konnte den Hardcore-Modus auch noch nicht austesten und wie der Name verspricht sollte es dort auch etwas herausfordernder werden. Die meisten Kämpfe gewinnt man mit Autoattacks, denn die Gegner sterben meistens schon bevor sie beim Spieler sind.
Es gibt jedoch auch öfters “stärkere” Gegner, deren Name wie auch bei anderen Spielen eine andere Farbe hat und bessere Items droppen. Warum ich stärkere ich Anführungszeichen geschrieben habe? Na ja, fängt man bei diesen Gegnern an die Fähigkeiten des Helden einzusetzen sterben sie ohne große Mühe, ansonsten benutzt man einen kleinen Heiltrank und ist dann fein raus. Heiltränke haben ein wenig Abklingzeit was Bossfights interessanter macht, denn man kann sich nicht einfach 100 Tränke kaufen und dann blind darauf einkloppen und hoffen, dass die Tränke reichen.
Die meiner Meinung nach langweiligen HP- und Manabalken wurden durch 2 Glaskugeln ersetzt was die Oberfläche gleich netter aussehen lässt.
Wer kennt es nicht, das Manaproblem als Magier? Das wurde hier irgendwie herausgeworfen, klar hat man manchmal wenig Mana, aber nicht einmal beim letzten Boss hatte ich irgendwie Probleme denn es regeneriert sich wirklich verdammt schnell, wenn man nicht gerade einen Zauber herauswirft.

Fazit:

Insgesamt hat mir die Beta ziemlich gut gefallen und ich spiele schon mit dem Gedanken das Spiel zu kaufen, vor allem weil ich den Hexendoktor spielen möchte 🙂
Wenn nach der Beta das Balancing, was ja immer zum Schluss kommt perfekt ist steht einer wirklich guten Fortsetzung der Serie nichts mehr im Wege.

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