SMITE Closed Beta

Eigentlich kann man sagen, dass SMITE sich das bekannte DotA geschnappt, es in eine 3D Welt gepackt hat und bei den Champions die Kamera nicht über den Charakter angeschraubt hat sondern hinter ihnen. Wer jetzt leicht verwirrt ist, und sich fragt, „Hää, wie? Ein DotA in 3rd Person“, der liegt genau richtig!

Das Spielprinzip ist also im Grunde genau gleich wie bei DotA, LoL, HoN, etc. es gibt zwei Teams, mit in der Regel 5 Helden, die am Anfang einer Runde jeweils einen Champion auswählen. Danach sucht sich jeder eine passende Lane, in diesem Fall linke, mittlere oder rechte. Jedes Team hat auf jeder seiner drei Lanes zwei Türme und einen Phönix. Das Ziel des Spieles ist den Wächter in der gegnerischen Base zu töten, der sich hinter den Phönixen befindet.
Natürlich will man nicht persönlich von den Türmen auf den Lanes angegriffen werden, weshalb es ja auch noch die sogenannten Minions gibt. Diese laufen relativ dumm eine Lane entlang und bekämpfen die anderen Minions. Da diese ein klasse Schutzschild bieten versucht man so möglichst alle gegnerischen Creeps zu töten um dann ganz ungestört den Turm zu zerstören.
Weiter ins Detail möchte ich hier nicht gehen.

Natürlich gibt es auch hier den berühmten Jungle in dem es massig Monster gibt die getötet werden möchten um dem Spieler denn hilfreiche Buffs wie z.B. Mana-/ Gesundheitsregeneration, niedrigere Abklingzeiten oder einfach „nur“ eine höhere Laufgeschwindigkeit zu geben. Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass es wirklich viele Camps gibt und so sich jeder den passenden Buff aussuchen kann. Leider habe ich in der Beta noch nicht viele gesehen die wirklich stark mit Buffs gespielt haben was vielleicht auch daran lag, dass es extrem viele Anfänger gibt.

Die Champions, derzeit um die 20, sind alle schön gemacht und haben auch Fähigkeiten die wirklich stark aussehen. Was mir am besten in Erinnerung geblieben ist, dass hier Tanks wirklich Tanks sind und zwar ohne Ausnahme. Versucht man so ein Bollwerk zu töten muss man schon einiges an Attacken und Zauber auf ihn draufwerfen. Dabei macht er trotz dieser frühen Phase des Spiels genau so viel Schaden dass er zwar eine Bedrohung ist aber gleichzeitig nicht so viel, dass man sagen müsste er ist zu stark. Das trifft genau die Rolle eines Tanks, ich bin beeindruckt, denn dass haben noch nicht viele Spielschmieden geschafft.
Was auch eine coole Idee ist, dass wenn man den gegnerischen Phönix getötet hat die eigenen Monster einen Feuerbuff auf ihre Waffen bekommen was sie stärker macht und zudem noch richtig cool aussieht.

Als kleinen Negativpunkt habe ich eigentlich nur, dass das Matchsuche-System noch etwas lang braucht bzw. wenn einer nicht bereit ist die Suche einfach von vorne beginnt und nicht nach einen „Ersatzspieler“ sucht. Aber wenn sie das und evtl. ein weiteres Balancing der Champions vornehmen denke ich, dass es ein richtig gutes Spiel wird.

Zu guter Letzt natürlich noch die Frage ob der Unterschied Sicht von oben oder von hinten wirklich so einen großen Unterschied macht:
Klare Antwort: JA!
Das ist wirklich extrem, denn vor allem wenn man mit niedrigem Leben gejagt wird und man sich nicht umdrehen darf, denn dann wird man langsamer, oder auch wenn eine Lane geganked wird merkt man den großen Unterschied. Wenn sich der Gegner nicht gerade umdreht merkt er meistens erst dass er von hinten angegriffen wird, wenn es schon zu spät ist.


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